Autos vor Eisbergen

Dubai 2010

Reise in die VAE vom 17.12. bis 24.12.2010

Auf nach Dubai

Diesmal sollte es also in die Emirate, genauer gesagt nach Dubai gehen. Das Ziel war ein schönes Hotel am Strand zu finden, welches einerseits noch bezahlbar war, andererseits sollte es von den Sehenswürdigkeiten der Stadt nicht zu weit entfernt sein. Sharjah schied dabei aus, da der Verkehr jeden Tag eine Katastrophe sein soll, dadurch dass die Gastarbeiter meist im billigeren Nachbaremirat wohnen und täglich nach Dubai pendeln. Unsere Wahl fiel auf das Mövenpick Hotel Jumeirah Beach und zwar in genau der Woche vor Weihnachten. Die Luft sollte da angenehm warm sein, das Meer noch sehr einladend zum Baden, und die Preise noch im Keller. Nach einiger Recherche bemerkte ich, dass eine getrennte Buchung von Flug und Hotel uns wesentlich günstiger kam. Der Transfer vom Flughafen zum Hotel war supergünstig und problemlos mit einem der unzähligen Taxis der Stadt überhaupt kein Problem. Ich würde das jedem so zur Nachahmung empfehlen, so es nach Dubai gehen sollte.

Dubai Marina Das Hotel in der Gegend der Dubai Marina stellte sich als die ideale Wahl für einen Aufenthalt in Dubai heraus. Einerseits lag es direkt am Strand, andererseits war die zu der Zeit gerade neu eröffnete U-Bahn nicht weit. Zu guter Letzt liegt es direkt an "The Walk", wobei es sich um die beliebteste Flaniermeile der Stadt handelt, mit vielen Restaurants und Geschäften. Vor allem an den Wochenenden (hier Freitags und Samstags) fuhren die Einheimischen hier mit ihren Luxuswagen auf und ab. In Dubai ist ja beinahe jeder Einheimische Millionär, und diesen Reichtum wollen sie sich auch anmerken lassen.

Auf den Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude der Welt

Burj Khalifa Die Stadt selbst bestaunt man am besten von oben. Dubai besteht im Grunde aus einer Menge leerer (!) Wolkenkratzer, einem Souk der im Grunde nichts weiter ist als ein Touristennepp, und dem Creek Park, welcher zwar ganz nett ist, man aber nicht unbedingt gesehen haben muss. Die Fahrt mit dem Aufzug zum Aussichtsdeck des Burj Khalifa bucht man dabei am besten schon im Voraus über das Internet, sonst könnte es sein dass man entweder lange warten muss oder gar nicht erst drankommt. Das Deck befindet sich mit 400 Meter auf ungefähr halber Höhe dieses Turms des Kalifen, aber damit immer noch auf etwa der Höhe der Spitze des Empire State Buildings. Der Ausblick ist jedenfalls grandios. Man sieht von oben die Wüste, die diversen Projekte im Meer welche dort aufgeschüttet werden (The Palm, The World) und natürlich die vielen Wolkenkratzer der Stadt.

Safari im Dubai Desert Conservation Reserve

Oryx Dubai Desert Conservation Reserve
Die Natur und die Tiere der Emirate interessierten uns natürlich auch. Es werden auch Ausflüge zum Tauchen und Schnorcheln angeboten, man muss dafür aber eine zweistündige Fahrt an die Ostküste zum Indischen Ozean in das Emirat Fujairah in Kauf nehmen. Wir entschlossen uns daher eine Safari zu den Dünen in der Wüste unweit der Stadt zu buchen. Auf recht kurzweilige Art und Weise wurde zuerst das obligatorische "Dune Bashing" durchgeführt, wo man mit dem Jeep über die Sanddünen prescht. Dabei geht es auch an einer Station vorbei, wo Oryx Antilopen und Gazellen gezüchtet und wieder angesiedelt werden, wo man gute Chancen hat auf Exemplare dieser Tiere zu treffen, die relativ wenig Scheu vor den Menschen zeigen.

Dubai Mall

Weihnachtsbaum in der Dubai MallHaitunnel im Aquarium der Dubai Mall Die Dubai Mall rühmt sich ja gerne damit, das größte Einkaufszentrum der Welt zu sein. Auch wenn das nicht so ganz korrekt ist, so ist sie doch recht beeindruckend. Riesengroß und inklusive einem Aquarium wo man sogar verschiedene Haiarten bestaunen kann. Angeblich werden sogar Tauchgänge bei Sandtiger-, Hammerhai und Co. angeboten. Da ich so etwas schon einmal im Tropicarium in Budapest gemacht hatte, habe ich hier darauf verzichtet.

Aquaventure Water Park

Mit der Monorail in Richtung Hotel AtlantisBemitleidenswerter Delfin Der letzte Tag unseres Aufenthaltes war noch für einen Besuch im Aquaventure Waterpark reserviert, angeschlossen an eines der größten Hotels der Welt, dem Hotel Atlantis auf The Palm. Angereist sind wir ganz bewusst mit der Monorail, die vom Festland bis zum Hotel Atlantis den Stil der Palme entlang fährt. Der Wasserpark war recht kurzweilig. Auch Delfine kann man sehen, und gegen zusätzliche Bezahlung mit ihnen schwimmen, wobei mir die Tiere eher leid taten.
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